Wie feiert man in Kamerun Ostern?

Ostern ist in Kamerun ein sehr wichtiges Fest, fast wichtiger als Weihnachten. Man kann die Bedeutung von Ostern in Kamerun mit drei Begriffen zusammenfassen: Teilen, Vergeben und Jesus um Vergebung bitten.


Der Gründonnerstag beginnt in der Kirche, wo man die Einsetzung des Abendmahls feiert. Zu Hause wird viel gekocht und die Familien versammeln sich zum Essen um das Familienoberhaupt. Es ist Brauch, dass man viele Gäste einlädt, auch an den folgenden drei Ostertagen. Nicht nur Verwandte und Freunde auch Fremde sind willkommen und werden zum Essen eingeladen...Viele Gäste bewirten und beschenken heisst, gesegnete, glückliche Ostern feiern...


Am Karfreitag wird eine feierliche Prozession durchgeführt: Leute aus dem Volk stellen das Leiden Christi auf dem Leidensweg dar und die Gläubigen folgen dem Umzug von Station zu Station.


Am Ostersonntag ist die Kirche zum Bersten voll, es kommen auch Leute, die sonst nie zur Kirche gehen.

Für viele Gläubige in Kamerun bedeutet Ostern eine Umkehr, ein Neuanfang...


Ob diese Feierlichkeiten auch dieses Jahr durchgeführt werden können, ist fraglich, denn Corona hat alle fest im Griff! Nachdem vor einigen Wochen eine Lehrerin im Dorf an Covid 19 verstorben ist, sind die Schulen wieder bis auf Weiteres geschlossen.


Die Kinder von Bayangam sind zum Glück wohlauf und wünschen allen Frohe Ostern!



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